Magische Steine C

Der Name des Chrysokoll kommt von den griechischen Wörtern "chrysós" für Gold und "kólla" für Klebstoff, in Anspielung auf eine ähnlich aussehende Substanz, die früher zum Löten von Gold verwendet wurde. Der Chrysokoll ist ein Kupfermineral und wird auch als Kieselkupfer bezeichnet. Er kommt fast immer blaugrün vor. Nur selten gibt es rein blaue Steine. Er bildet keine Kristalle. Von vielen Völkern der Antike wurde der Chrysokoll als Hoffnungsstein verehrt, der die Seele vor Verletzungen bewahrt! Dieser Stein wird der Venus zugeordnet und symbolisiert Schönheit und Harmonie. Eine alte Tradition sagt, dass man einen Chrysokoll immer als Geschenk bekommen sollte. Im alten Mexiko bezeichnete man diesen Calcit als "brennenden Stein", die Indios glaubten, er speichere die Sonnenkraft und könne ewig leuchten. Der Stein besteht aus nahezu reinem Calcium, genau wie die Grundbausteine unserer Knochen. Er dringt wärmend und lichtbringend in den Geist ein. Er stärkt intuitives Empfinden, lässt schnell und sicher reagieren, Situationen erkennen und Intrigen abwehren.
Zitronenchrysopras ist ein chrysoprashaltiger Gaspeit enthält Nickel und Magnesium
Chrysocoll
gelber Calcit
Zitronenchrysopras
Der Chrysopras ist der wertvollste Stein der Chalcedone. Seinen Namen hat er von den griechischen Wörter chrysós = Gold und prason = Lauch, da sein Saft die Farbe des Chrysopras hat. Häufig hat er schwarze oder weiße Einschlüsse. Die Farbe kann bei Hitze oder Sonneneinwirkung verblassen. Durch feuchte Lagerung, speziell durch Einlegen in eine Nickelsulphatlösung kann die Farbe meist wieder aufgefrischt werden. Er ist ein sehr guter Schutzstein. Durch hohe Temperaturen und viel Druck erhält der Citrin seine gelbe Farbe. Beim natürlichen Citrin geschah dies natürlich während seiner Entstehung! Auch er gehört zur Gruppe der Quarze. Der Citrin ist nach seiner meist zitronengelben Farbe benannt lateinisch citris = Zitronenbaum. Die meisten Citrine auf dem Markt sind durch Brennen von Amethyst oder Rauchquarz hergestellt worden. Sie haben einen Stich ins rötliche. Im Gegensatz dazu ist der echte, natürliche Citrin meistens blassgelb. Seine farbgebende Substanz ist Eisen. Bei den alten Griechen wurde der Stein gegen den "bösen Blick" eingesetzt. In der Edelsteintherapie wird zwischen natürlichem und gebranntem Citrin nicht unterschieden. Der Citrin ist ein klärender Stein, stärkt sensible Menschen in ihrer Ausdruckskraft und durch aufzeigen von neuen Wegen bewahrt er vor Trübsal und Selbstmord. Als Carneol bezeichnet man einen roten Achat. Seinen Namen verdankt er der Cornel-Kirsche. Andere wiederum behaupten, daß er einen Namens wegen seiner Farbe von dem lat. Wort carnis = Fleisch hat. Der Carneol erzeugt Wohlgefühl und Naturverständnis. Er bringt seinem Träger sprudelnde Energie und ein glückliches Leben.
 Der Name kommt wahrscheinlich von der antiken griechischen Stadt Calkedon am Bosporus-Eingang. Schon im Altertum wurde der Stein verehrt, auch von Hildegard von Bingen wurde er besprochen. Aus Chalcedon wurden auch die begehrten Gemmen geschnitzt. Der Chalcedon ist ein naher Verwandter des Achat. Viele Politiker tragen einen Chalcedon bei sich, da dieser schon seit der Antike als Stein der Redner ist.

Chrysopras

Citrin

Carneol

blauer Chalcedon

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